Bereits bei der feierlichen Eröffnungszeremonie durfte Fiona gemeinsam mit Judoka Gabriel Meier die kleine, aber stolze Liechtensteiner Delegation ins Stadion führen. Ein Gänsehaut-Moment in ihrer noch jungen Sportkarriere.
Am Morgen nach der Eröffnung wurde es ernst: Fiona trat im 100-Meter-Sprint gegen Europas beste Nachwuchsathletinnen an. Mit 12.26 Sekunden blieb sie nur knapp über ihrer persönlichen Bestzeit und erreichte den 20. Rang von 29 gemeldeten Sprinterinnen. Ihr persönliches Ziel – eine neue Bestzeit – verfehlte sie zwar knapp, doch angesichts des hohen Leistungsniveaus ist ihre Rangierung ein sehr gutes Resultat. Dass die späteren Siegerinnen Zeiten liefen, die sogar für einen Podestplatz an der U23-EM gereicht hätten, zeigt eindrücklich die enorme Dichte dieses Wettkampfs.
Neben dem eigenen Wettkampf erlebte Fiona eine Woche voller Eindrücke: gemeinsame Trainings mit den Schweizer Sprinterinnen, Besuche anderer Sportwettbewerbe, ein abwechslungsreicher Ausflugstag und viel internationale Begegnungskultur. Trotz schwieriger Unterkunftssituation – ohne funktionierende Klimaanlage und mit grossen Komforteinbussen – liess sich Fiona die Stimmung nicht verderben. Dank guter Organisation des Liechtensteiner Betreuers Manfred sowie der engen Zusammenarbeit mit Swiss Athletics war sie jederzeit bestens aufgehoben. Besonders wertvoll war auch die enge Einbindung ins Schweizer Team, das sie wie eine ihrer eigenen Athletinnen aufnahm.
Zum Abschluss durfte Fiona ein weiteres Mal ins Rampenlicht treten: Gemeinsam mit Judoka Nik Foser führte sie die Liechtensteiner Farben bei der stimmungsvollen Schlussfeier ins Stadion. Ein würdiger Schlusspunkt einer unvergesslichen Woche, die mit einer grossen Party endete.
Mit viel Motivation, wertvollen Eindrücken und der ersten grossen Portion internationaler Wettkampferfahrung kehrt Fiona aus Skopje zurück. Sie blickt optimistisch auf die kommenden sportlichen Aufgaben – und hat gezeigt, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist.